Mehrfamilienhaus vorsorglich evakuiert
Am 7. Oktober 2026 gegen 19.50 Uhr brach in einer Wohnung im Neubrandenburger Stadtteil Datzeberg ein Brand aus. Die Bewohner des Zehn-Parteien-Hauses wurden vorsorglich kurzzeitig evakuiert. Die Berufsfeuerwehr brachte das Feuer nach Angaben der Polizei innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle.
Nach dem damaligen Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Der Bewohner der betroffenen Wohnung war beim Brandausbruch nicht anwesend. Die Wohnung war anschliessend nicht mehr bewohnbar. Die Polizei schätzte den Gesamtsachschaden auf rund 80’000 Euro. Originalmeldung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg
Ein beschädigter Akku ist eine Vermutung, keine bestätigte Ursache
Die Polizei nennt einen beschädigten Lithium-Ionen-Akku als mögliche Brandursache. Die Ermittlungen dauerten zum Zeitpunkt der Mitteilung an. Ein Brandursachenermittler sollte die genauen Umstände am 8. Oktober prüfen. Auch der dpa-Bericht vom 8. Oktober beschreibt die Ursache ausdrücklich als noch offen. dpa-Meldung bei ZEIT
Die Originalmeldung nennt weder einen bestimmten Gerätetyp noch einen bestätigten Ladevorgang. Beides lässt sich aus diesem Fall nicht ableiten. Ebenso ist ein eingeleitetes Strafverfahren kein Nachweis für ein Verschulden.
Was bedeutet das für deinen Alltag?
Unabhängig vom noch offenen Ermittlungsergebnis sind beschädigte Akkus ein Grund, ein Gerät nicht weiter zu benutzen. Die Schweizer Beratungsstelle für Brandverhütung BFB rät, Akkus bei Rissen, Verformungen oder Aufblähungen nicht mehr zu laden und fachgerecht abzuklären beziehungsweise zu entsorgen. Nach einem stärkeren Sturz können auch innere Schäden vorliegen, die von aussen nicht sichtbar sind. Bei Unsicherheit hilft eine Fachperson. BFB: Lithium-Ionen-Akkus sicher benutzen
Einen unauffälligen, abgekühlten, aber beschädigten Akku gibst du nach Absprache bei einer betreuten Annahmestelle ab. Fest verbaute Akkus nicht selbst aus dem Gerät ausbauen. Heisse, rauchende oder zischende Geräte dagegen nicht selbst zur Sammelstelle transportieren.
Bei akuter Gefahr zuerst Abstand halten
Wenn dein Akku raucht, zischt oder stark heiss wird, halte Abstand und warne andere. Bei akuter Gefahr in der Schweiz alarmierst du die Feuerwehr über 118. Verlasse den gefährdeten Bereich, ohne dich selbst zu gefährden. Einen rauchenden Akku nicht durch die Wohnung tragen.
Bildhinweis: Das Symbolbild zeigt ein generisches Mehrfamilienhaus, nicht den tatsächlichen Einsatzort. Stand der Einordnung: 10. Oktober 2026; die Ursache wird weiterhin nur als mögliche Ursache bezeichnet.



